Zum Inhalt springen
Defence Watch Nachrichten über Technologie und Verteidigung
Robotik

Dieses chinesische Robotaxi wird günstiger als viele Familienautos (Video)

Bovenaanzicht van tientallen Pony.ai-robotaxi’s op een parkeerterrein
Videostill: Pony.ai, How Three On-Site Staff Support Every 100 Pony.ai Robotaxis. https://www.youtube.com/watch?v=w_KGiQImGbM

Ein Taxi ohne Fahrer ist beeindruckend. Doch ein selbstfahrendes Taxi, das weniger kostet als viele gewöhnliche Familienautos, könnte wirklich etwas verändern. Pony.ai will die gesamten Fahrzeugkosten seines neuesten Robotaxis in China 2027 unter 230.000 Yuan senken, umgerechnet rund 33.000 Dollar.

Darin sind sowohl das Auto als auch das autonome Fahrsystem enthalten. Das chinesische Unternehmen verbindet diese Kostensenkung mit Wachstum: Im August meldete es eine weltweite Flotte von 1.975 Robotaxis. Mit Uber gibt es zudem einen Plan für mehr als 2.000 Fahrzeuge in Europa. Der Wettbewerb um die Taxifahrt der Zukunft kommt also aus mehr Richtungen als nur von Waymo und Tesla.

Der teure Roboter auf dem Auto wird billiger

Bei einem Robotaxi bezahlt man nicht nur für das Basisfahrzeug. Auch Sensoren, Computer und die Systeme, die den Verkehr interpretieren, schlagen zu Buche. Pony.ai gibt an, die Materialkosten seines autonomen Fahrsystems der siebten Generation gegenüber der Vorgängergeneration um 70 Prozent gesenkt zu haben.

Das Kostenziel für 2027 zeigt, warum das wichtig ist. Je niedriger der Anschaffungspreis, desto weniger Fahrten braucht ein Taxi, um sich zu amortisieren. Eine Flotte lässt sich dann nicht nur technisch, sondern auch finanziell leichter ausbauen.

Fast 2.000 Autos, 3.500 als nächstes Ziel

Laut dem Quartalsbericht vom August war die Robotaxi-Flotte auf 1.975 Fahrzeuge gewachsen. Pony.ai peilt bis Ende 2026 mehr als 3.500 an. Der Umsatz mit Robotaxi-Diensten lag im zweiten Quartal bei 12,1 Millionen Dollar, fast achtmal so viel wie ein Jahr zuvor.

Das gesamte Unternehmen verbuchte in dem Quartal 36,2 Millionen Dollar Umsatz. Die Unterscheidung ist hilfreich: Pony.ai bietet mehr als Taxifahrten. Das Unternehmen liefert auch Technologie und arbeitet an autonomem Gütertransport. Das Wachstum des Taxidienstes sagt also etwas anderes aus als der Umsatz des gesamten Konzerns.

Auch ein selbstfahrendes Taxi braucht Menschen

Ohne Fahrer läuft der Rest des Betriebs noch lange nicht von selbst. Autos müssen geladen, gereinigt, gewartet und bei Bedarf unterstützt werden. Das Unternehmensvideo oben gewährt genau einen Blick auf diese Arbeit hinter den Kulissen: wie Personal vor Ort eine größere Gruppe von Fahrzeugen betreut.

Pony.ai versucht, die Fahrtechnologie skalierbar zu machen, während Partner sich um die Flotte und den Zugang zu Kunden kümmern. So muss das Unternehmen nicht in jeder Stadt selbst einen kompletten Taxibetrieb aufbauen. Das ist der Gedanke hinter der Zusammenarbeit mit Uber.

Europa bekommt ein eigenes Netz

Pony.ai und Uber kündigten im August Pläne für mehr als 2.000 Robotaxis in fünf europäischen Städten an. Die Zusammenarbeit baut auf Zagreb auf, wo das kroatische Unternehmen Verne als lokaler Flottenbesitzer und Betreiber beteiligt ist. Vier weitere Städte sollen folgen.

Die Aufgabenteilung ist bekannt: Pony.ai liefert den virtuellen Fahrer, Uber übernimmt Buchung und Bezahlung, lokale Partner können den Tagesbetrieb führen. Es handelt sich um einen geplanten Rollout. In jedem Markt müssen Fahrzeuge und Dienst die lokalen Anforderungen erfüllen.

Der spannendste Wettbewerb dreht sich um den Fahrpreis

Für Fahrgäste zählt am Ende vor allem, ob das Taxi verfügbar, angenehm und bezahlbar ist. Günstigere Fahrzeuge helfen, doch auch Wartung, Versicherung, Laden und Standzeiten belasten die Rechnung. Deshalb sind die Kosten pro Fahrt mindestens so interessant wie ein beeindruckender Sensor auf dem Dach.

Pony.ai zeigt, wie sich das Robotaxi zu einem kompletten Mobilitätsprodukt entwickelt. Das Auto lernt nicht nur, besser zu fahren: Seine Entwickler versuchen auch, den gesamten Taxidienst so zu organisieren, dass er an viel mehr Orten funktionieren kann.

Kommentar schreiben

Im Fokus

Meistgelesen

  1. Militair systeem of voertuig tijdens test of inzet in operationele omgeving Verteidigung Niederlande lassen 440 ACSV-G5-Schützenpanzer bauen: Van Halteren erhält Schlüsselrolle bei neuer Generation von Kettenfahrzeugen (Video)
  2. Jensen Huang met een groep robots bij de NVIDIA-presentatie in Berlijn Robotik Diese Roboterenten üben mit Nvidia Bewegungen in einer digitalen Welt (Video)
  3. Unitree H2-X humanoïde robot uit officiële Kung Fu Legend Guardian-demonstratie Robotik Unitree-Roboter demoliert ein Auto: Roboter werden immer stärker – aber wollen wir das? (Video)
  4. Verteidigung Die Niederlande erhalten den JASSM-ER-Marschflugkörper: große Reichweite und unsichtbar
  5. Conceptvisualisatie van X-BAT-toestellen op het dek van een schip Verteidigung Dieses Schiff voller KI-Kampfflugzeuge zeigt, wohin Shield AI will (Video)
  6. Ghost Shark autonome onderzeeër met geopend laadruim tijdens de presentatie in Sydney op 19 oktober 2026 Verteidigung Dieses U-Boot von Anduril soll ohne Besatzung Minen legen und Drohnen starten (Video)

Fragen Sie Defence Watch

Stellen Sie eine Frage. Die Antwort stammt aus unseren eigenen Artikeln, mit Quellen.

Neueste Nachrichten

Mehr anzeigen
Witte Tesla Roadster zweeft tijdens een demonstratie naast een gebogen helling. Wochenbriefing Wochenbriefing KW 42: Die Nachrichten vom 12. bis 18. Oktober 2026 Acht Geschichten aus KW 42: vom fliegenden Tesla Roadster und chinesischen Lufttaxis bis zu humanoiden Robotern und KI mit niederländischen Wurzeln. Ohne Kategorie Diese kleinen Lieferwagen fahren in China schon ohne Fahrer (Video) In China fahren kleine Lieferwagen bereits selbstständig im Straßenverkehr. Neolix und Zelos betreiben riesige Flotten, Meituan liefert Lebensmittel aus und Brüssel bereitet einen Test vor. Robotik BYD fährt auf drei Rädern: China wird vom Kopierer zum Erfinder (Video) BYD lässt seinen Yangwang auf drei Rädern fahren. Mehr als ein Stunt: Das aktive Fahrwerk zeigt, wie chinesische Autohersteller immer öfter selbst innovieren. Witte Tesla Roadster zweeft tijdens een demonstratie naast een gebogen helling. Robotik Bizarr: Der Tesla Roadster kann wirklich fliegen! (Video) Tesla lässt seinen neuen Roadster mit SpaceX-Schubdüsen tatsächlich kurze Sprünge und Flugmanöver machen. Wie funktioniert diese bizarre Technik, und kommt sie auf die Straße? Grijs prototype van de tweede generatie Tesla Roadster op een presentatie Robotik Tesla Roadster bekommt SpaceX-Technologie: Kann Musks neues Superauto wirklich schweben? (Video) Tesla will seinen neuen Roadster mit Technologie von SpaceX präsentieren. Kann der elektrische Supersportwagen wirklich schweben? Das ist bekannt. Humanoïde robot IRON van XPENG Robotik XPENG will 2027 mehr als 10.000 humanoide Roboter ausliefern: Autohersteller setzt auf Massenproduktion (Video) XPENG peilt für 2027 mehr als 10.000 humanoide Roboter an. Der Roboter IRON soll ab Ende 2026 in Serie gehen und 2027 Europa erreichen.